ALE während des Rohbaus. Das Spantengerüst steht, der Aufbau wird später vollflächig mit 0,3mm Aluminiumblech beklebt.
Am Rumpf hat sich kaum etwas getan, dafür ist die Brücke recht weit gediegen. Ein hartes Stück Arbeit war der Mast, der bis jetzt aus ca. 250 Messingteilen besteht. Mast und Brücke zusammen sind aus über 980 einzelnen Teilen zusammengesetzt.
Das Konzept der Kranhydraulik mittels Geber- und Arbeitszylindern mußte später verworfen werden, da die Zylinderabdichtung
zu schwergängig war. Auch das Entlüften des Systems erwies sich als zu schwierig.
Im Aufbau erkennt man Kranmotoren, das Ventil für das Rauchdestilat und den Vorratstank.
Der Rumpf wird beplankt. Die Planeken sind aus Limba, einem weichen, biegsamen Holz, und Buche geschnitten. Verklebt wird mit einem speziellen Epoxydharz, das normalalerweise für gabelstaplertaugliche Industriefußböden verwendet wird. Anschließend werden mit dem selben Harz 7 Lagen Gfk aufgebracht.
Die Antriebe sind vorbereitet und laufen zur Probe. Allerdings kommen dann doch andere Motoren zum Einsatz: Statt des Xerox- Industrietypen sind VDO 63/25 besser geeignet.
Auch die vorbereiteten Stevenrohre werden nicht verwendet. Statt dessen wurden die gleichen Exemplare noch einmal aus VA hergestellt und eingebaut.
Das Erstellen der Decksunterzüge aus Aluminium war aufwendig und zeitraubend. Zwischendurch mußte noch ein Umzug in eine größere Werkstatt bewerkstelligt werden.
Das Deck ist fast geschlossen. Zu dieser Zeit habe ich entschieden, das die ALE biz zum August fahrbereit sein und mit zum Schaufahren nach St. Peter soll!
Das Schanzkleid entsteht aus 0,3mm starkem Messingblech. Gleichzeitig läuft die Herstellung der Propeller auf Hochtouren...
ALE im Testbecken. Hier wurde u.a. die Lageregelung und das Air-Bubbling system getestet. Letzteres funktioniert bereits, wie man erkennen kann.
Die Propellerblätter werden aus 3mm starkem Messingblech CNC-gefräst und anschließend mit den Naben in einer speziellen Vorrichtung verlötet.
Es hat hingehauen! Stapellauf in St.Peter. Noch fehlen sehr viele Details und Funktionen, aber fahren kann der ALE schon mal!
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ALEs Innenleben - Einblicke