





Am 17. Juni 1891 auf Kiel gelegt und 5. Februar 1895 in Dienst gestellt: Das Original ist 104,85 m zwischen den Loten lang
und hat eine Breite von 16,15 m. Sie führt 4 x20,3 cm Kanonen in den Haupttürmen, 10 x 12,7 cm Kasemattgeschütze und
14 x 6-Pfünder, sowie 6 Torpedorohre. Für die damalige Zeit erreichte die OLYMPIA eine Spitzengeschwindigkeit von 22 Knoten.
Sie war der Atlantikflotte zugeteilt und während des 1. Weltkrieges auf Patroillenfahrt auf dem Atlantik, und war 1918 gegen
Kriegsende in Murmansk-Nordrussland stationiert. 1926 sollte sie verschrottet werden, wurde aber von einer Interessengemeinschaft
gerettet und bis 1964 in den Originalzustand versetzt und in Philadelphia als Museumsschiff verankert.
Das Modell ist ein Revell-Bausatz, welcher logischerweise nicht als Fahrmodell konzipiert ist. Mit 450 mm Länge und 70 mm
Breite hat das Schiff dennoch einen völligen Rumpf, so dass 4 Stück AAA 1,5 V Akku, ein Empfänger, ein Fahrregler und Servo
als auch zwei E- Motoren 5V Platz haben. Die beiden E-Motoren treiben die Original-Plastik-Schrauben des Bausatzes an. Das
Ruder wurde mit einem kleinen Stück Plexiglas verlängert, was dem langen, schlanken Schiff eine bessere Ruderwirkung verschafft.
Das ferngesteuerte Modell ist für mich die zweite Auflage, denn vor 35 Jahren hatte ich das Modell schon einmal ferngesteuert
betrieben. Damals eine echte Herausforderung was Akku, Fahrregler betraf. Als Empfänger war ein selbstgebauter Pendelempfänger
auf 27 Mhz im Schiff und somit durfte sonst niemand mehr steuern...