Michael Molkenthin
Vor einiger Zeit, beim Bau meines Mooring Tug, kam bei mir die Frage nach einem portablen Ladegerät auf. Da ich den Tug mit
12V betreibe kamen für mich die "normalen" Schnelllader nicht in Betracht. Diese laden meistens nur bis maximal 8 Zellen, und
das auch nicht mit unbedingt hohen Strömen. Nach einiger Suche und Fragen bei den Kollegen stellte ich fest daß einer meiner
Kollegen einen Kompaktlader von Orbit in Benutzung hatte. Sein Gerät war für meine Vorstellung nur viel zu groß und 30 Zellen
mussten auch nicht geladen werden. Er machte mich aber auf die Homepage dieser Firma aufmerksam(
Orbitronic.de). Auf dieser habe ich dann mein "Ideal" - Gerät gefunden: den
Pocketlader. Gesehen - gekauft.
Da ich es nun seit einiger Zeit zum Laden meiner Akkus benutze, dachte ich es wäre schön anderen Schiffsmodellbauern, und
nicht nur diesen, das Ladegerät und meine Erfahrungen mit diesem vorzustellen.
Es ergab sich aber bei einer meiner Sichtungen im Internet, das ich über die Homepage von
Gerd Giese gestolpert bin. Dieses enthob mich dieser Verpflichtung. Davon
ab, der Gerd hat das alles sehr viel besser dargestellt als ich das könnte ;-)).
(Dafür das ich die Links angeben darf noch mal Danke!)

Trotzdem gebe ich nun vorab eine Kurzvorstellung:
Der Orbit Pocketlader ist ein Kompaktladegerät im Alugehäuse für den Werkzeugkoffer oder die Werkbank. Die Stromversorgung
sollte dabei eine Autobatterie mit mindestens 40Ah oder über ein Netzgerät mit mindesten 5A erfolgen. Die Eingangsspannung kann
dabei zwischen 8 und 15V liegen. Der Lader lädt NC-, NiMH-, Blei- sowie LiPo- und Li-Ion-Akkus. Ist also sehr universell. Bei
NC- und NiMH-Akkus dürfen bis 12 Zellen in Reihe gelötet sein. Bleiakkus bis 12V und bis zu fünfzelligen Li-Akkupacks
verarbeitet dieses Prachtgerät. Geladen wird mit maximal 4A. Der Strom sinkt aber zum Ladeende ab um den Akku wirklich bis zur
Halskrause zu füllen. Das Gerät verfügt über eine Schnittstelle für den PC über den Updates in den Lader gebracht werden können,
ebenfalls kann man damit Ladekurven auf den Monitor bringen (so man das passende Kabel und die Software zusätzlich erwirbt).
Der Lader wird mit allem notwendigen Zubehör ausgeliefert. Er ist also sofort einsatzbereit. Für den Einsatz an einer
Autobatterie muss man sich aber passende Polzangen noch selbst anpassen, da der Lader nur mit 4mm Goldsteckern ausgeliefert
wird. Bei meinem Gerät waren Plus und Minus auf den Leitungen nur durch einen roten Strich auf der Plusleitung zu unterscheiden.
Ich habe deshalb den Steckern noch Schrumpfschlauch spendiert, rot für Plus und schwarz für Minus. Allerdings scheint der Lader
auch Verpolungen nicht sehr ernst zu nehmen. Er läuft dann einfach nicht an. Ich bin von diesem Gerät begeistert und es ist als
Einzelgerät am Teich oder als Ergänzung für mein stationäres Ladegerät zu Hause einfach nicht mehr wegzudenken.
So wird ausgeliefert.
Alle die mehr nun über dieses sehr praktische Kompaktladegerät erfahren wollen sei nun der Weg zu Gerds Page nahe gelegt. Auf dieser Seite wird der Pocketlader sehr ausführlich vorgestellt. Es wird auf alle Eigenheiten und Besonderheiten des Laders eingegangen.